Kopp, Müller und die sportliche Leitung geben Auskunft zur aktuellen Lage der UTSG und blicken in die nahe Zukunft

von | 20. Juli 2017 | Fussball

In unserer Rubrik fünf Fragen & fünf Antworten stehen unsere Trainer und die sportliche Leitung Rede und Antwort. Sie schauen auf die bisherige Vorbereitung zurück und blicken auf den Saisonstart sowie die erste Runde im Kreispokal voraus…

Zuerst die Trainer…..

  1. Wie zufrieden bist du mit der bisherigen Vorbereitung?

Kopp: Bedingt. Die Trainingseinheiten sind intensiv und werden gut angenommen, die Testspielergebnisse sind nicht zufriedenstellend!

Müller: Von den Testspielergebnissen bin ich enttäuscht, die Trainingseindrücke sind zufriedenstellend. Gegen Eschbach und Feldberg war die Leistung ok aber die Ergebnisse stimmen noch nicht.

  1. Was gilt es zu verbessern?

Kopp: Unser Verschieben / Anlaufen und die Kommunikation auf dem Platz muss sich im Vergleich zu den letzten beiden Testspielen ändern.

Müller:  Spielerisch und läuferisch müssen wir uns noch verbessern.

  1. Wenn man die bisher gefangenen Gegentore der beiden Teams betrachtet, so könnte man sagen, dass es dem Gegner zu einfach gemacht wird ein Tor zu erzielen. Woran liegt es nach deiner Meinung?

Kopp: Wir testen viel in den Spielen, da fehlt oftmals die Abstimmung zwischen den verschiedenen Mannschaftsteilen. Für mich u.a. auch ein Konzentrationsproblem!

Müller: Ja, es waren zu einfache Tore die wir kassiert haben. Da stimmt die Rückwärtsbewegung nicht und wir bekommen die zweiten Bälle nicht.

  1. Woran wird bis zum Auftakt der Saison 2017/2018 noch vermehrt gearbeitet?

Kopp: Im Rahmen des Trainingslagers werden wir an unserer taktischen Ausrichtung feilen und Standards trainieren!

Müller. : Wir werden auf jeden Fall im taktischen Bereich noch arbeiten, an den Standards und am Zweikampfverhalten. Außerdem wie bereits in Frage zwei erwähnt, spielerisch und läuferisch.

  1. Gibt es in der Vorbereitung positive Überraschungen?

Kopp: Ja. Andi Mönke und Swen Haimerl sind Teil des VL Kaders!

Müller:  Ja, dass alle im Training so gut mitziehen.

Abschließend die sportliche Leitung…..

  1. Wie zufrieden bist du mit den Leistungen eurer Teams in der bisherigen Vorbereitung?

Best: Bisher habe ich lediglich ein Spiel live verfolgen können, aber etwas erschrocken bin ich schon.

Gerade die Ergebnisse gegen die unterklassigen Vereine machen mich nachdenklich. Zwar sind es „nur“ Testspiele, aber ich vermisse da den unbedingten Willen.

Viel beunruhigender sind die Ergebnisse der Zweiten.  Gegen einen A-Ligisten darf ich nicht so unter die Räder kommen! Es ist zwar eine junge Truppe, aber da muss von den „alten Hasen“ viel mehr kommen.

Haimerl: Beim ersten Test des VL-Teams gegen Braunfels war ich sehr zufrieden und man hat gesehen was unser Team leisten kann, Braunfels war mit den fünf Gegentoren noch gut bedient. Mit den beiden folgenden Testspielen kann und will ich nicht zufrieden sein, dass ist nicht unser Anspruch. Beim KOL Team fing es in Wernborn eigentlich nicht schlecht an, in einem schwachen Spiel hatten wir den Gegner weitestgehend im Griff und gerieten durch ein Geschenk des Schiri’s, sowie ein schlecht verteidigtes Gegentor auf die Verliererstraße. Die Spiele in Bornheim und in Reifenberg müssen schnell abgehakt werden, da gilt gleiches wie bei den letzten Spielen des VL-Teams.

Werminghaus: Ich bin mit den Leistungen beider Mannschaften überhaupt nicht zufrieden. Klar sind es nur Vorbereitungsspiele, es wird viel probiert, viel gewechselt und die Trainingseinheiten waren teilweise auch sehr intensiv. Allerdings haben die Gegner auch Vorbereitungszeit und deshalb kann man es nicht gelten lassen, gegen unterklassige Vereine  so unter die Räder zu geraten. Das ist nicht der Anspruch der Usinger TSG.

Mir fehlt da der richtige Biss. Ich habe das Gefühl, sobald der Gegner mit gesunder Härte uns das Leben schwer macht,  ziehen sich  unsere Spieler ins Schneckenhäuschen zurück und lassen alles über sich ergehen.

Tief enttäuscht bin ich von unseren Torhütern, die uns im Winter in die Hand versprochen hatten,  es komme nicht mehr vor, dass alle gleichzeitig fehlen werden.

Torleute sind heutzutage mit die wichtigsten Spieler und auch die sollten in der gesamten Vorbereitung da sein. Die neuen Torhüter nehme ich da mal aus, denn sie kannten das Versprechen nicht.

 

  1. Wie haben sich die Neuzugänge integriert und sind es bisher die gewünschten Verstärkungen?

Best: Aufgrund meiner Abwesenheit kann ich dazu überhaupt keine Auskunft geben.

Haimerl: Aus meiner Sicht haben sie sich gut in die Mannschaften integriert, wobei in unserem KOL Team die Gebrüder Juko, Philipp Schroth, Andre Jahnel und Mohammad Quasemi Urlaubs- bzw. berufsbeding noch fehlen.

Werminghaus: Wenn man im Training zuschaut, hat man als Außenstehender das Gefühl, dass sie kameradschaftlich schon angekommen sind. Da alle Neuzugänge aus der Jugend kommen, müssen wir erst einmal abwarten wie sie sich auch im körperlichen Einsatz im Erwachsenenbereich entwickeln.

Max Miot-Paschke gefällt mir spielerisch schon sehr gut, er ist deutlich am weitesten.

Aber auch Elliott Baba ist durch seine Schnelligkeit sehr erfrischend. In der zweiten gefällt mir Oliver Berghof schon sehr gut. Es wird interessant die anderen A-Junioren zu sehen, wenn sie aus dem Urlaub zurück sind.

 

  1. Was sagst du über euren Gegner FV Stierstadt in der ersten Runde des Kreispokals?

Best: Ich freue mich auf das Wiedersehen mit unseren ehemaligen Christian Liebig und Marcel Biskup.

Haimerl: Der FVS ist Aufsteiger in die Gruppenliga Frankfurt West und das nicht ohne Grund. Mit Spielern wie Biskup oder Liebig haben sie Ex-UTSG’ler in ihren Reihen, die uns das Leben sicher so schwer als möglich machen wollen, es wird definitiv kein Selbstläufer. Auf jeden Fall freue ich mich auf ein Wiedersehen mit ‘Liebi’!

Werminghaus: Ich bin gespannt, wie Stierstadt sich für die Gruppenliga verstärkt hat. Ich habe sie  in dem Spiel gegen den FSV Friedrichsdorf gesehen, da waren Welten zwischen beiden Mannschaften, obwohl sie tabellarisch direkt hintereinander standen. Trotzdem wird es schwer, wenn unsere Mannschaft nicht den nötigen Biss zeigt. Man gewinnt nicht nur mit breiten Schultern.

 

  1. Was wäre dein Wunschgegner gewesen?

Best: Gibt keinen Wunschgegner. Gibt nur Vereine, da muss man nicht unbedingt hin, aber da möchte ich nicht näher drauf eingehen.

Haimerl: Ganz klar der FC Neu-Anspach! Erstens liebe ich Derby’s, zweitens kenne ich viele Spieler des FCNA persönlich sowie ihren Trainer Rico Henrici, drittens wäre das Spiel interessant für alle Fussball-Fans im Hochtaunuskreis und viertens weil ich selber in Neu-Anspach lebe. Das sind alles Dinge die dieses Spiel für mich besonders machen würden.

Werminghaus: Mein Wunschgegner wäre Neu-Anspach gewesen, weil bei diesem Spiel in der Region immer noch am meisten Zuschauer zu erwarten sind. Und das ist doch das, was Fußball interessant macht.

 

  1. Derbytime am 1. Spieltag der Verbandsliga Süd, kommt Vatanspor zu rechten Zeit oder wäre dir das Derby zu einem späteren Zeitpunkt lieber gewesen?

Best: Naja, Derbytime ist, wenn es gegen Merzhausen oder Anspach geht, oder mit der Zweiten gegen Eschbach/Wernborn. Aber in der Verbandsliga Süd ist es ein Derby, weil wir beide aus dem Hochtaunuskreis sind. Sicherlich verspricht es Spannung und gleich am ersten Spieltag besteht die Möglichkeit den einen oder anderen Zuschauer mehr zu uns an die Muckenäcker zu bekommen, aber da an diesem Spieltag auch die erste Runde im Kreispokal mit einem Großteil an Partien gespielt wird, habe ich da wenig Hoffnung. Hätten wir, wie angedacht Samstag gespielt, wären sicherlich noch mehr Zuschauer gekommen und wir hätten auch mehr Grillgut an die Zuschauer ausgeben können. Das ist mehr als unglücklich.

Haimerl: Vatanspor ist ein starker Gegner zum Auftakt der Saison, sie werden uns alles aber auch alles abverlangen und zu 100% gewillt sein dieses Spiel zu gewinnen. Sie haben einen sehr guten Trainer der sein Team immer super einstellt, aber ich denke der Kracher kommt zum rechten Zeitpunkt. Wir werden mit allem was in unserer Macht steht dagegen halten, um die ersten drei Punkte der Saison für uns zu holen, davon bin ich fest überzeugt. Ein richtiges Derby wäre es für mich allerdings lediglich gegen den FC Neu-Anspach oder aber den TUS Merzhausen. Nennen wir es höchstens Verbandsliga-Derby auf Grund der geringsten Distanz zu einem Verein in dieser Liga.  Schade trotzdem, dass dieses Spiel nicht wie geplant bereits am Samstagabend stattfinden kann.

Werminghaus: Ja und nein. Es kommt zur rechten Zeit, denn so ein Derby ist genau das richtige zum Saisonauftakt und dann zu Hause, perfekt. Es kommt allerdings auch zur falschen Zeit, denn ich bin da aufgrund der Schulferien noch im Urlaub und kann dem Derby nur per Liveticker folgen.

 

Vielen Dank das ihr euch kurz Zeit genommen habt, wir wünschen maximalen Erfolg für beide Teams in der kommenden Saison und so wenig verletzte als möglich.

 

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