USTA Super Cup geht auch nach Bad Nauheim

von | 5. Januar 2020 | Fussball

USINGEN (anr). Die Spvgg Bad Nauheim ist 2019 der Sensationssieger der Usinger Fußball- Hallenturniere und Kapitän David Jimenez wurde der ungekrönte Hallenkönig. Nach überlegenem Gewinn des Ralf-Müller-Cup am Freitag setzte der Friedberger A-Ligist am Samstag noch einen drauf und holte sich mit einem 5:4-Sieg nach Neunmeterschießen gegen Titelverteidiger FV Stierstadt auch den Usta-Super-Cup. Ohne Punktverlust in den Gruppenspielen stürmten die Wetterauer ins Finale. Gegen Stierstadt führte der spätere Sieger bis 11 Sekunden vor Schluss mit 2:1, ehe Andre Becher mit dem 2:2 noch ein  Neunmeter-Schießen erzwang. Hier trafen Jimenez, Jakob Thum und Nenad Popvic nervenstark, während beim Hochtaunus-Kreisoberligisten Cody Warner und Nico Matticoli erfolgreich waren, aber Nassereddine Abdellaoui an Bad Nauheims Torwart Jonas Lösche scheiterte. Lösche erhielt den Preis als bester Torwart des Turniers, während der Stierstädter Marvin Diehl als bester Spieler 25 Euro Preisgeld in Empfang nahm. Hallenkönig war aber Jimenez. Mit 11 Treffern wurde er nicht nur souveräner Torschützenkönig, sondern drehte im Finale den 0:1-Rückstand durch Diehl mit dem 1:1-Ausgleich sowie dem Treffer zur 2:1-Führung. Bereits am Freitag war Jimenez Turnier-Goalgetter gewesen und sicherte sich auch am Samstag den Torjäger-Preis. Der Sieger freute sich über 350 Euro Preisgeld, während Stierstadt 200 Euro mit nach Hause nahm. Dritter und Gewinner von 150 Euro wurde Gruppenligist FSV Friedrichsdorf, der im Neunmeter-Schießen mit 3:1 gegen die Usinger TSG U19 gewann. Für die Youngster gab es in die Mannschaftskasse 100 Euro und wurde die Fahne der Gastgeber hochgehalten. Denn die Junioren schafften in der stärker besetzten Gruppe B den zweiten Platz und scheiterten erst im Halbfinale in der Neuauflage des Ralf Müller-Cup-Endspiels mit 1:3 am späteren Sieger Bad Nauheim.

Dagegen enttäuschte das Usinger Gruppenliga-Team als Sechster auf ganzer Linie. Mit Leistungsträgern wie Marcel Kopp, Tim Tilger, Marco Weber, Lars Guenther und Perica Zrakic angetreten, zog der Titelfavorit in den Gruppenduellen gegen Bad Nauheim und Friedrichsdorf zwei Mal klar den Kürzeren. Das Spiel um Platz Fünf wurde im Neunmeter-Schießen ausgetragen, indem der Wetterauer A-Ligist SV Hoch-Weisel gegen Usingen mit 3:1 die Oberhand behielt. In den Gruppenspielen hatten sich nach der Qualifikation am Freitag die B- und C-Ligisten SG Mönstadt/Grävenwiesbach und FSG Niederlauken/Laubach sehr achtbar aus der Affäre gezogen, während die hoch eingeschätzte U19 des Regionalligisten FC Gießen und der punktlose Kreisoberligist SG Eschbach/Wernborn die Erwartungen nicht erfüllten. „Es war richtig, auf die heimischen Teams aus der Nachbarschaft zu setzen, die bis zuletzt toll kämpften und mit großer Fangemeinde für sensationelle Stimmung sorgten“, sahen sich die Turnierorganisatoren Michael Schütrumpf und Michael Scherer mit dem Konzept „back to the roots“ voll bestätigt. Besonders am Freitag hatten rund 300 Zuschauer die vermeintlichen Außenseiter leidenschaftlich unterstützt. B-Ligist Mönstadt/Grävenwiesbach als Dritter und C-Ligist Niederlauken/Laubach als Fünfter qualifizierten sich überraschend für das Hauptturnier. Die fußballerische Qualität war zwar am Samstag deutlich höher, aber der berühmte Funken sprang nicht nochmal auf das Publikum über. Bei der Siegerehrung dankte Schütrumpf besonders den Schiedsrichtern Carlo Faulhaber (DJK Bad Homburg), Tobias Reinhardt (Eintracht Feldberg) und Patrick Paul (SV Bommersheim), sowie der souveränen Turnierleitung durch Bernd Moses und Clemens Konieczny.

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